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Verbände fordern schnellere AKW-Abschaltung um Leitungen für Erneuerbare Energien freizumachen

By Axel Röpke,

Anlässlich der beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD fordern Umwelt- und Energieverbände eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag darüber, Atomkraftwerke schneller vom Netz zu nehmen.

Die Initiatoren des Briefes, die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Windenergie (BWE) und das Umweltinstitut München, weisen in einem gemeinsamen Offenen Brief an die Parteivorsitzenden von SPD, CDU und CSU darauf hin, dass das Sondierungspapier keine Aussagen zur Atomkraft enthalte, obwohl die sieben noch laufenden Atomkraftwerke ein ständiges Sicherheitsrisiko bedeuteten und tagtäglich zusätzlichen unnötigen Atommüll produzierten.

Das Weiterlaufenlassen der Atomkraftwerke sei ein erhebliches Hindernis für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Windenergieanlagen würden wegen angeblicher Netzengpässe immer wieder abgeregelt, während die AKW gleichzeitig nahezu ungedrosselt weiterliefen, kritisieren die Verbände. Um den für den Klimaschutz zentralen Ausbau kostengünstiger Erneuerbarer Energien zu ermöglichen, sollten die Atomkraftwerke schneller vom Netz genommen werden.

Die Unterzeichner des Briefes fordern von der neuen Bundesregierung, das Risiko der Atomkraft schnellstmöglich zu beenden. Die bis Sommer 2018 anstehende Überarbeitung des Atomgesetzes müsse genutzt werden, um die Übertragung weiterer Strommengen auf die noch laufenden AKW zu verhindern

Offener Brief gegen AKW an die GroKo-Parteispitzen

 

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„Bergedorf ist beim Windstrom ganz vorn“

By Axel Röpke,

Jens Heidorn (Geschäftsführer der NET Windenergie GmbH und Vorstandsvorsitzender Bundesverband WindEnergie. e.V, Regionalverband Hamburg) macht es mit seinem Geschäftspartner Klaus Soltau vor. Alle Haushalte in Bergedorf können mit Windenergie versorgt werden. Wie sich das entwickelt hat und ob der dort erzeugte Strom wirklich in Bergedorf verbraucht wird lesen Sie hier.

 

Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle ein frohes Weihnachtsfest und guten Rutsch in das Jahr 2018.

Für den Gesamtvorstand Bundesverband WindEnergie e.V., Landes- und Regionalverband Hamburg
Dr. Axel Röpke und Jens Heidorn

Windenergie in Hamburg im starken Bundestrend – Zukunftsaussichten düster

By Axel Röpke,

In den Hamburger Windparks Altengamme, Curslack und Ochsenwerder sowie im Hamburger Hafen bei Trimet Aluminium und ArcelorMittal wurden im Jahre 2017 bereits 20 neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen. Die Gesamtleistung der neuen Anlagen beträgt ca. 50 MW, die gesamte installierte Windenergieleistung in Hamburg steigt damit auf jetzt 110 MW.

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Der Landesverband Schleswig-Holstein hat ein Großflächenplakat zum Thema Klimawandel und Windenergie entworfen, und wird dieses ab Mitte Oktober in einer Gegenwind-Hochburg aufhängen. Dort wurden gerade 1.000 Unterschriften gesammelt. Das Plakat wird mit einer Online Kommunikation (Landingpage ab 13.10. online) und mit einem Interviewangebot an die Lokalzeitung flankiert.

By Axel Röpke,

 

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Windräder sollen Betriebe direkt mit Strom versorgen

By Axel Röpke,

Windräder sollen Betriebe direkt mit Strom versorgen

 

Wind-Messe in Husum endet mit Appell der Industrie: Regierung muss Gesetz ändern

Husum/Hamburg.  Betreiber von Windrädern sollen künftig industrielle und gewerbliche Betriebe in der Nachbarschaft direkt mit Strom versorgen dürfen. Das fordern der Bundesverband Windenergie (BWE) und das Arbeitgebernetzwerk Nordwindaktiv von Nordmetall in einem gemeinsamen Positionspapier. In Deutschland muss jeglicher aus regenerativen Quellen erzeugter Strom ins allgemeine Netz eingespeist werden, sofern er vom Erzeuger nicht selbst verbraucht wird. „Andere Länder sind da wesentlich weiter“, sagte BWE-Geschäftsführer Wolfram Axthelm zum Abschluss der Wind-Messe in Husum, auf der das neue Positionspapier vorgestellt wurde.

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Industriestandort stärken, Klimaschutz als Motor nutzen

By Axel Röpke,

Eine gemeinsame Initiative von Bundesverband WindEnergie Hamburg und dem Netzwerk nordwindaktiv des Arbeitgeberverbands NORDMETALL

Die Energiewende ist in mancher Hinsicht ein Erfolgsprojekt. Die Stromversorgung funktioniert bei einem Wind-, Sonnen- und Bioenergie-Anteil von mehr als 35 Prozent sicher und zuverlässig. Wind an Land und Wind auf See leisten dabei einen immer wichtigeren Beitrag zur Versorgungssicherheit. Im Norden ist – mit Zuliefererketten bis in die südlichen Bundesländer – eine international hoch wettbewerbsfähige Windindustrie entstanden, die in vielen Bereichen den internationalen Markt anführt. In den vergangenen vier Jahren lag der Umsatz für Installa- tion und Service regelmäßig oberhalb von 10 Milliarden Euro. Die Branche sorgt trotz einer Abschwächung der langjährigen Hochkonjunkturphase weiter für gute Beschäftigung, stabile Steuereinnahmen und besticht mit einem enormen Exporterfolg.

Lesen Sie mehr unter

http://www.nordwindaktiv.de/fileadmin/Dateiliste/Publikationen/Pressemitteilungen/Positionspapier_BWE-nwa.pdf

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Trotz Sorgen um kurzfristige Entwicklung endet Branchentreff HUSUM Wind mit Optimismus

By Axel Röpke,

Trotz Sorgen um kurzfristige Entwicklung endet Branchentreff HUSUM Wind mit Optimismus

„Auf der HUSUM Wind gab es in diesem Jahr viele kritisch-besorgte Diskussionen über die Entwicklung der Branche in ihrem innovationsstarken Heimatmarkt. Die Verzerrungen, die die Sonderregelungen zu gesetzlich definierten Bürgerenergiegesellschaften (BEG) im Ausschreibungssystem verursachen, belasten den Ausblick auf die Jahre 2019/2020. Trotzdem blicken wir insgesamt mit Optimismus nach vorn. weiterlesen

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Postfaktische Energiepolitik – Was wir eigentlich für den Klimaschutz tun müssten

By Axel Röpke,

Mit Prof. Dr. Volker Quaschning Professor für Regenerative Energiesysteme

Prof. Dr. Volker Quaschning, Jahrgang 1969, hat Elektrotechnik an der Universität KIT Karlsruhe studiert, und promovierte anschließend an der TU Berlin zu Verschattungen von Photovoltaiksystemen. Seine Habilitation befasst sich mit Strukturen einer klimaverträglichen Energieversorgung. Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt war er Projektleiter für solare Systemanalyse, bevor er zur HTW Berlin wechselte. Dort ist er seit 2004 Professor für das Fachgebiet Regenerative Energiesysteme und Sprecher für den Studiengang Regenerative Energien.

Die Energiewende hat, vorsichtig gesagt, in der Politik nicht die verdiente Priorität. Welche positiven Entwicklungen sehen Sie, die trotzdem Grund zur  Hoffnung machen?

Im Gegensatz zu Donald Trump steht mit Ausnahme der AfD die deutsche Politik fast geschlossen hinter den international vereinbarten Klimaschutzzielen. Das Dilemma ist, dass das aktuelle Tempo der deutschen Energiewende zum Erreichen der Klimaschutzziele um den Faktor vier zu niedrig ist und dass nicht einmal die Opposition das nötige Tempo einfordert. Für die echten Klimaveränderungen sind aber die realen Treibhausgasemissionen und nicht Versprechungen aus der Politik relevant. Daher sind zunehmend negative Klimabotschaften zu erwarten, die den Handlungsdruck zum Klimaschutz verschärfen. Eine grundsätzliche Bereitschaft zum Klimaschutz ist da ja schon einmal ein Anfang.

Unter dem Stichwort Sektorenkopplung deutet sich eine tiefgreifende Transformation der Energielandschaft an. Welche Trends zeichnen sich ab, und welche Technologien sind zukunftsfähig?

Meinen wir unser Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen ernst, müssen wir zwischen 2030 und 2040 kohlendioxidneutral werden. Bereits in wenigen Jahren dürften dazu keine Öl- und Gasheizungen sowie Autos mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden. Die Elektromobilität und elektrische basierte Heizungssysteme werden stattdessen zum Einsatz kommen. Der dafür benötigte Strom muss ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammen. Wollen wir das schaffen, müssen die Zubaukorridore für Solar- und Windkraftanlagen erheblich angehoben und auch schnellstmöglich Speicher errichtet werden. Die Technologien sind heute bereits bekannt und müssen nun im nötigen Umfang zum Einsatz kommen.

Die Energiewende trägt auch zu Akteursvielfalt und Dezentralisierung bei. Welche Rolle spielen Gemeinden und Kommunen dabei? Wie wird sich die Funktion zum Beispiel der Stadtwerke verändern?

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn uns beim weiteren Ausbau der Windkraft und der Photovoltaik nicht die Akzeptanz verloren geht. Gerade die Akteure vor Ort sind prädestiniert, einen ambitionierten Ausbau gemeinsam mit der Bevölkerung zu planen und zu bewerkstelligen und damit überhaupt die Energiewende und den Klimaschutz zu ermöglichen. Die Stadtwerke können durch ihre engen Kundenkontakte dabei eine enorm wichtige Rolle einnehmen.

Am 13. Juli treffen sich Politik, Wirtschaft und Forschung in Potsdam zum Branchentag Erneuerbare Energien Brandenburg. Welche Impulse erhoffen Sie sich von dem Branchentag?

Ich wünsche mir, dass die Brandenburger Landesregierung endlich erkennt, dass der Klimawandel mit seinen katastrophalen Folgen auch nicht an Brandenburg vorbeigehen wird, dass sie sich endlich zu den nötigen Klimaschutzmaßnahmen bekennt und Verantwortung für die künftigen Generationen übernimmt. Dazu gehört ein sozialverträglicher Kohleausstieg bis 2030 und ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien.

https://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-branchentag-erneuerbare-energien-brandenburg

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20 Jahre BWE: Starke Mitglieder – starker Verband – Jubiläumsfeier

By root,

Nach 20 erfolgreichen Jahren sind die Windenergie und ihr Branchenverband BWE in der Mitte der Energiewirtschaft angekommen. Aus ursprünglich 4.346 Windenergieanlagen im Jahr 1996, dem Gründungsjahr des BWE, sind mittlerweile über 27.000 Anlagen geworden, die sauberen und preiswerten Strom für Haushalte und Industrie liefern und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Das Ziel 100% Erneuerbare Energien am Strommix zu erreichen ist realistisch, bereits in der nahen Zukunft. Deutschland ist mit seiner Energiepolitik Vorreiter für Länder auf der ganzen Welt. Das von Unterstützern der ersten Stunde errungene Erneuerbare-Energien-Gesetz hat es möglich gemacht. Das EEG war die Grundlage für die Entstehung einer starken deutschen Windindustrie und erwies sich schnell als erfolgreicher Exportschlager und Klimaschutzinstrument.

Der BWE möchte die Energiewende weiter voranbringen. Gemeinsam mit seinen Unterstützern diskutiert er die wesentlichen Herausforderungen der Zukunft: Netzstabilität, Vermarktung sauberer Energie und Sektorkopplung.

Zum Jubiläum hat der BWE von seinen Mitgliedern großen Zuspruch erhalten. Ubbo de Witt, Geschäftsführer der Projekt Firmengruppe, ist überzeugt: „Der BWE ist ein starker Verband, weil Inhalte und engagierte Menschen seit 20 Jahren auch bei Gegenwind nicht vom richtigen Weg abweichen!“ Weitere Zitate von Mitgliedsunternehmen zum Jubliäum finden Sie auf der Seite „20 Jahre BWE“.

Das Verbandsjubiläum wird mit einem offiziellen Festakt am 31. Mai in Berlin begangen. BWE-Mitglieder können sich bis zum 26.05.2017 hier anmelden. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt, wir empfehlen Ihnen sich daher bei Interesse frühzeitig anzumelden.

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