Neuigkeiten

9. Februar 2018

Auftakt der Kampagne „Tschüss Kohle“.

Liebe Windfreunde,

der BWE Hamburg setzt sich als Windenergieverband für Klimaschutz und eine nachhaltige und fossilfreie Energieversorgung ein. Mehr als 60% der Fernwärme Hamburgs wird aber immer noch aus Steinkohle erzeugt und mehr als 85% des in Hamburg produzierten Stroms entsteht aus der Verbrennung von klimaschädlicher Kohle. Aus diesem Grund war es mehr als selbstverständlich, dass wir uns neben der Nordkirche, Brot für die Welt, Oxfam, Deutsche Meeresstiftung, BUND und vielen anderen Verbänden und Bündnissen der Volksinitiative Tschüss Kohle als Unterstützer angeschlossen haben.

Ziel der Initiative ist es, Wärme, welche aus der Verbrennung von Steinkohle oder Braunkohle gewonnen wird, spätestens ab dem 31. Dezember 2025 nicht mehr in kommunale Wärmenetze des Landes Hamburg oder seiner Gesellschaften einzuspeisen oder durch diese durchzuleiten und den Kohleausstieg im Land Hamburg bis zu diesem Datum durchzuführen.

Nun ist es soweit! Am nächsten Mittwoch, den 14.2., will die Volksinitiative „Tschüss Kohle“ ebendiese beim Senat anmelden und gleich mit dem Unterschriftensammeln starten. Ziel ist es, das notwendige Quorum zu erreichen: Für eine erfolgreiche Volksinitiative müssen in einer Frist von sechs Monaten die Unterschriften von 10.000 Wahlberechtigten gesammelt werden. Übernimmt die Hamburgische Bürgerschaft das Anliegen nicht in einer Frist von vier Monaten, können die Initiatoren der Volksinitiative ein Volksbegehren einleiten.

Hier werden noch Unterstützer gesucht, wenn die Presse um 10 Uhr morgens am Rathaus die Überreichung der Anmeldung begleitet. Ein medienwirksamer Sammelstart der ersten Unterschriften soll dann um kurz nach 10 sein. Es wäre toll, wenn viele dabei sind, um unser gemeinsames Anliegen zu unterstützen. Ansprechpartner vor Ort und auch im Zuge der Initiative ist:

Wiebke Hansen
Kampagnenleitung Tschüss Kohle Hamburger Volksinitiative
www.tschuess-kohle.de
wiebke.hansen@kohleausstieg-hamburg.de
Spendenkonto: NaturFreunde Hamburg IBAN: DE44 2005 0550 1026 2252 90, HASPA Verwendungszweck: Spende Tschüss Kohle, Name Anschrift für Spendenbescheinigung

Wir vom BWE Hamburg würden uns freuen, möglichst viele Windfreunde am Mittwoch zu sehen.

Mit besten Grüßen für den BWE Hamburg
Dr. Axel Röpke und Jens Heidorn

 

 

 

6. Februar 2018

BWE Hamburg begrüßt Eckpunktepapier der Handelskammer Hamburg

„Anlässlich der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD hat die Handelskammer Hamburg (HK Hamburg) ein Eckpunktepapier zur Energiepolitik verabschiedet. In dem Papier fordert die Handelskammer zu beherzteren Reformen in der deutschen Energiepolitik auf. Der BWE-Landesverband Hamburg unterstützt die Forderungen der HK Hamburg nach einem entschlosseneren Ausbau der Erneuerbaren Energien und einer Fortschreibung der deutschen Energiewende ausdrücklich“.

Ganzer Artikel und Link zum Eckpunktepapier der HK Hamburg

Quelle: Bundesverband WindEnergie e.V.

 

2. Februar 2018

HK Hamburg veröffentlich Positionspapier zur zukünftigen Energiepolitk

Das Sondierungspapier zu Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD zur Klima- und Energiepolitik bleibt deutlich hinter dem Moglichen und dem Notwendigen zuruck. Als Vertretung von 160.000 Unternehmen fordert die HANDELSKAMMER HAMBURG, folgende sieben Kernpunkte in die Koalitionsvereinbarung aufzunehmen: 

1.        Die gesetzlichen Ausbaugrenzen fur erneuerbare Energien (Wind, PV) werden vollkommen gestrichen. Die Zubau-Menge wird dem Markt uberlassen. Die Versorgungssicherheit ist zu gewahrleisten. 

2.        Das EEG als Basis der Energiewende, insbesondere der Einspeisevorrang, bleibt erhalten. 

3.        Fur eine technologieoffene und wettbewerblich gestaltete Energiewende werden wir ein wirksames CO2-Preissignal setzen. Die jeweilige Klimabelastung einschließlich aller volkswirtschaftlichen Kosten wird die Preise bestimmen (CO₂-Mindestpreise oder CO₂-Steuer).

4.        Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende ist der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der im internationalen Wettbewerb stehenden deutschen Industrie; die dieser zu Gute kommenden, vorhandenen Härtefallregeln für entstehende lokale Mehrkosten der Energiewende bleiben bestehen. 

5.        Die Stromsteuer wird auf das europarechtlich zulässige Minimum abgesenkt. 

6.        Die in den Netzentgelten enthaltenen Kosten fur die Finanzierung der Energiewende werden so umgestaltet, dass sie uber Umlagen von allen Netzkunden verursachungsgerecht getragen werden. Netzdienliches Verhalten soll nicht wie im bisherigen Rahmen zu Mehrkosten fuhren. Die Rolle der Verteilnetzbetreiber wird gestarkt.

7.        Die Koalition sichert einen verlässlichen, sozialvertraglichen Ausstiegspfad bei der Kohleverstromung durch schrittweise Verringerung der treibhausgasintensiven Kraftwerkskapazitaten. Ein Zubau und stärkerer Einsatz von Gaskraftwerken dient als Brücke.

26. Januar 2018

Verbände fordern schnellere AKW-Abschaltung um Leitungen für Erneuerbare Energien freizumachen

Anlässlich der beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD fordern Umwelt- und Energieverbände eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag darüber, Atomkraftwerke schneller vom Netz zu nehmen.

Die Initiatoren des Briefes, die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Windenergie (BWE) und das Umweltinstitut München, weisen in einem gemeinsamen Offenen Brief an die Parteivorsitzenden von SPD, CDU und CSU darauf hin, dass das Sondierungspapier keine Aussagen zur Atomkraft enthalte, obwohl die sieben noch laufenden Atomkraftwerke ein ständiges Sicherheitsrisiko bedeuteten und tagtäglich zusätzlichen unnötigen Atommüll produzierten.

Das Weiterlaufenlassen der Atomkraftwerke sei ein erhebliches Hindernis für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Windenergieanlagen würden wegen angeblicher Netzengpässe immer wieder abgeregelt, während die AKW gleichzeitig nahezu ungedrosselt weiterliefen, kritisieren die Verbände. Um den für den Klimaschutz zentralen Ausbau kostengünstiger Erneuerbarer Energien zu ermöglichen, sollten die Atomkraftwerke schneller vom Netz genommen werden.

Die Unterzeichner des Briefes fordern von der neuen Bundesregierung, das Risiko der Atomkraft schnellstmöglich zu beenden. Die bis Sommer 2018 anstehende Überarbeitung des Atomgesetzes müsse genutzt werden, um die Übertragung weiterer Strommengen auf die noch laufenden AKW zu verhindern

Offener Brief gegen AKW an die GroKo-Parteispitzen

 

18. Dezember 2017

„Bergedorf ist beim Windstrom ganz vorn“

Jens Heidorn (Geschäftsführer der NET Windenergie GmbH und Vorstandsvorsitzender Bundesverband WindEnergie. e.V, Regionalverband Hamburg) macht es mit seinem Geschäftspartner Klaus Soltau vor. Alle Haushalte in Bergedorf können mit Windenergie versorgt werden. Wie sich das entwickelt hat und ob der dort erzeugte Strom wirklich in Bergedorf verbraucht wird lesen Sie hier.

 

Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle ein frohes Weihnachtsfest und guten Rutsch in das Jahr 2018.

Für den Gesamtvorstand Bundesverband WindEnergie e.V., Landes- und Regionalverband Hamburg
Dr. Axel Röpke und Jens Heidorn

17. Oktober 2017

Windenergie in Hamburg im starken Bundestrend – Zukunftsaussichten düster

In den Hamburger Windparks Altengamme, Curslack und Ochsenwerder sowie im Hamburger Hafen bei Trimet Aluminium und ArcelorMittal wurden im Jahre 2017 bereits 20 neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen. Die Gesamtleistung der neuen Anlagen beträgt ca. 50 MW, die gesamte installierte Windenergieleistung in Hamburg steigt damit auf jetzt 110 MW.

28. September 2017

Der Landesverband Schleswig-Holstein hat ein Großflächenplakat zum Thema Klimawandel und Windenergie entworfen, und wird dieses ab Mitte Oktober in einer Gegenwind-Hochburg aufhängen. Dort wurden gerade 1.000 Unterschriften gesammelt. Das Plakat wird mit einer Online Kommunikation (Landingpage ab 13.10. online) und mit einem Interviewangebot an die Lokalzeitung flankiert.

 

21. September 2017

Unerwartet und viel zu früh droht der Abschied vom KLIMASCHUTZ ! Daher am 24.09.2017 wählen gehen!

20. September 2017

Windräder sollen Betriebe direkt mit Strom versorgen

Windräder sollen Betriebe direkt mit Strom versorgen

 

Wind-Messe in Husum endet mit Appell der Industrie: Regierung muss Gesetz ändern

Husum/Hamburg.  Betreiber von Windrädern sollen künftig industrielle und gewerbliche Betriebe in der Nachbarschaft direkt mit Strom versorgen dürfen. Das fordern der Bundesverband Windenergie (BWE) und das Arbeitgebernetzwerk Nordwindaktiv von Nordmetall in einem gemeinsamen Positionspapier. In Deutschland muss jeglicher aus regenerativen Quellen erzeugter Strom ins allgemeine Netz eingespeist werden, sofern er vom Erzeuger nicht selbst verbraucht wird. „Andere Länder sind da wesentlich weiter“, sagte BWE-Geschäftsführer Wolfram Axthelm zum Abschluss der Wind-Messe in Husum, auf der das neue Positionspapier vorgestellt wurde.

19. September 2017

Industriestandort stärken, Klimaschutz als Motor nutzen

Eine gemeinsame Initiative von Bundesverband WindEnergie Hamburg und dem Netzwerk nordwindaktiv des Arbeitgeberverbands NORDMETALL

Die Energiewende ist in mancher Hinsicht ein Erfolgsprojekt. Die Stromversorgung funktioniert bei einem Wind-, Sonnen- und Bioenergie-Anteil von mehr als 35 Prozent sicher und zuverlässig. Wind an Land und Wind auf See leisten dabei einen immer wichtigeren Beitrag zur Versorgungssicherheit. Im Norden ist – mit Zuliefererketten bis in die südlichen Bundesländer – eine international hoch wettbewerbsfähige Windindustrie entstanden, die in vielen Bereichen den internationalen Markt anführt. In den vergangenen vier Jahren lag der Umsatz für Installa- tion und Service regelmäßig oberhalb von 10 Milliarden Euro. Die Branche sorgt trotz einer Abschwächung der langjährigen Hochkonjunkturphase weiter für gute Beschäftigung, stabile Steuereinnahmen und besticht mit einem enormen Exporterfolg.

Lesen Sie mehr unter

http://www.nordwindaktiv.de/fileadmin/Dateiliste/Publikationen/Pressemitteilungen/Positionspapier_BWE-nwa.pdf

19. September 2017

Trotz Sorgen um kurzfristige Entwicklung endet Branchentreff HUSUM Wind mit Optimismus

Trotz Sorgen um kurzfristige Entwicklung endet Branchentreff HUSUM Wind mit Optimismus

„Auf der HUSUM Wind gab es in diesem Jahr viele kritisch-besorgte Diskussionen über die Entwicklung der Branche in ihrem innovationsstarken Heimatmarkt. Die Verzerrungen, die die Sonderregelungen zu gesetzlich definierten Bürgerenergiegesellschaften (BEG) im Ausschreibungssystem verursachen, belasten den Ausblick auf die Jahre 2019/2020. Trotzdem blicken wir insgesamt mit Optimismus nach vorn. 

7. Juni 2017

Postfaktische Energiepolitik – Was wir eigentlich für den Klimaschutz tun müssten

Mit Prof. Dr. Volker Quaschning Professor für Regenerative Energiesysteme

Prof. Dr. Volker Quaschning, Jahrgang 1969, hat Elektrotechnik an der Universität KIT Karlsruhe studiert, und promovierte anschließend an der TU Berlin zu Verschattungen von Photovoltaiksystemen. Seine Habilitation befasst sich mit Strukturen einer klimaverträglichen Energieversorgung. Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt war er Projektleiter für solare Systemanalyse, bevor er zur HTW Berlin wechselte. Dort ist er seit 2004 Professor für das Fachgebiet Regenerative Energiesysteme und Sprecher für den Studiengang Regenerative Energien.

Die Energiewende hat, vorsichtig gesagt, in der Politik nicht die verdiente Priorität. Welche positiven Entwicklungen sehen Sie, die trotzdem Grund zur  Hoffnung machen?

Im Gegensatz zu Donald Trump steht mit Ausnahme der AfD die deutsche Politik fast geschlossen hinter den international vereinbarten Klimaschutzzielen. Das Dilemma ist, dass das aktuelle Tempo der deutschen Energiewende zum Erreichen der Klimaschutzziele um den Faktor vier zu niedrig ist und dass nicht einmal die Opposition das nötige Tempo einfordert. Für die echten Klimaveränderungen sind aber die realen Treibhausgasemissionen und nicht Versprechungen aus der Politik relevant. Daher sind zunehmend negative Klimabotschaften zu erwarten, die den Handlungsdruck zum Klimaschutz verschärfen. Eine grundsätzliche Bereitschaft zum Klimaschutz ist da ja schon einmal ein Anfang.

Unter dem Stichwort Sektorenkopplung deutet sich eine tiefgreifende Transformation der Energielandschaft an. Welche Trends zeichnen sich ab, und welche Technologien sind zukunftsfähig?

Meinen wir unser Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen ernst, müssen wir zwischen 2030 und 2040 kohlendioxidneutral werden. Bereits in wenigen Jahren dürften dazu keine Öl- und Gasheizungen sowie Autos mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden. Die Elektromobilität und elektrische basierte Heizungssysteme werden stattdessen zum Einsatz kommen. Der dafür benötigte Strom muss ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammen. Wollen wir das schaffen, müssen die Zubaukorridore für Solar- und Windkraftanlagen erheblich angehoben und auch schnellstmöglich Speicher errichtet werden. Die Technologien sind heute bereits bekannt und müssen nun im nötigen Umfang zum Einsatz kommen.

Die Energiewende trägt auch zu Akteursvielfalt und Dezentralisierung bei. Welche Rolle spielen Gemeinden und Kommunen dabei? Wie wird sich die Funktion zum Beispiel der Stadtwerke verändern?

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn uns beim weiteren Ausbau der Windkraft und der Photovoltaik nicht die Akzeptanz verloren geht. Gerade die Akteure vor Ort sind prädestiniert, einen ambitionierten Ausbau gemeinsam mit der Bevölkerung zu planen und zu bewerkstelligen und damit überhaupt die Energiewende und den Klimaschutz zu ermöglichen. Die Stadtwerke können durch ihre engen Kundenkontakte dabei eine enorm wichtige Rolle einnehmen.

Am 13. Juli treffen sich Politik, Wirtschaft und Forschung in Potsdam zum Branchentag Erneuerbare Energien Brandenburg. Welche Impulse erhoffen Sie sich von dem Branchentag?

Ich wünsche mir, dass die Brandenburger Landesregierung endlich erkennt, dass der Klimawandel mit seinen katastrophalen Folgen auch nicht an Brandenburg vorbeigehen wird, dass sie sich endlich zu den nötigen Klimaschutzmaßnahmen bekennt und Verantwortung für die künftigen Generationen übernimmt. Dazu gehört ein sozialverträglicher Kohleausstieg bis 2030 und ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien.

https://www.bwe-seminare.de/veranstaltungen-branchentag-erneuerbare-energien-brandenburg

17. Mai 2017

20 Jahre BWE: Starke Mitglieder – starker Verband – Jubiläumsfeier

Nach 20 erfolgreichen Jahren sind die Windenergie und ihr Branchenverband BWE in der Mitte der Energiewirtschaft angekommen. Aus ursprünglich 4.346 Windenergieanlagen im Jahr 1996, dem Gründungsjahr des BWE, sind mittlerweile über 27.000 Anlagen geworden, die sauberen und preiswerten Strom für Haushalte und Industrie liefern und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Das Ziel 100% Erneuerbare Energien am Strommix zu erreichen ist realistisch, bereits in der nahen Zukunft. Deutschland ist mit seiner Energiepolitik Vorreiter für Länder auf der ganzen Welt. Das von Unterstützern der ersten Stunde errungene Erneuerbare-Energien-Gesetz hat es möglich gemacht. Das EEG war die Grundlage für die Entstehung einer starken deutschen Windindustrie und erwies sich schnell als erfolgreicher Exportschlager und Klimaschutzinstrument.

Der BWE möchte die Energiewende weiter voranbringen. Gemeinsam mit seinen Unterstützern diskutiert er die wesentlichen Herausforderungen der Zukunft: Netzstabilität, Vermarktung sauberer Energie und Sektorkopplung.

Zum Jubiläum hat der BWE von seinen Mitgliedern großen Zuspruch erhalten. Ubbo de Witt, Geschäftsführer der Projekt Firmengruppe, ist überzeugt: „Der BWE ist ein starker Verband, weil Inhalte und engagierte Menschen seit 20 Jahren auch bei Gegenwind nicht vom richtigen Weg abweichen!“ Weitere Zitate von Mitgliedsunternehmen zum Jubliäum finden Sie auf der Seite „20 Jahre BWE“.

Das Verbandsjubiläum wird mit einem offiziellen Festakt am 31. Mai in Berlin begangen. BWE-Mitglieder können sich bis zum 26.05.2017 hier anmelden. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt, wir empfehlen Ihnen sich daher bei Interesse frühzeitig anzumelden.

17. Mai 2017

Windenergie boomt in Europa – Deutschland deckelt

Europa hat im Jahr 2016 deutlich über 40 Milliarden Euro in die Windenergie investiert, wie der Windenergieverband WindEurope mitteilt. Die Investitionen sind gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen.

Die Windenergieinvestitionen beliefen sich im Jahr 2016 in Europa auf 43 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg von 22 Prozent gegenüber 2015 (35 Mrd. Euro). Den größten Anteil hat davon mit 27,6 Mrd. Euro die Finanzierung neuer Projekte (New Asset Finance), die alle Infrastruktur-Investitionen zur Errichtung neuer Windparks auf See und an Land umfasst. Auf die Offshore-Windenergie entfallen davon 18,2 Mrd. Euro. Weitere Investitionen sind in die Refinanzierung von Projekten, in Übernahmen und Zusammenschlüssen (Merger and Acquisitions) sowie in Marktvorbereitungsmaßnamen (Public Markets) wie zum Beispiel Projekt- oder Technologie-Entwicklung geflossen.

„Wind war der größte Investitions-Empfänger im Energiesektor 2016“, betont Giles Dickson, CEO von WindEurope. „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie und die Reduzierung der Risikowahrnehmung haben große Finanzinvestoren ins Spiel gebracht, die ihr Portfolio diversifizieren wollen.“

Der europäische Windenergie-Verband blickt besorgt auf die zukünftige Entwicklung – fallende Investitionen in 2017 erwartet
Für 2017 erwartet der Verband jedoch wieder fallende Windenergie-Investitionen. Grund sind Vorzieheffekte in den vergangenen Jahren vor der Einführung von Auktionsmechanismen in Europas Kernmärkten, insbesondere Deutschland und Frankreich.

Besorgt zeigt sich der Verband zudem über die geographisch ungleiche Verteilung der Investitionen. 80 Prozent der Investitionen kamen mit Großbritannien, Deutschland, Belgien und Norwegen, erläutert Dickson. 14 EU-Mitglieder hätte hingegen keinerlei neue Windenergie-Investitionen unternommen. „Viele Länder tun sich schwer mit dem Übergang ins Auktionssystem“, so Dickson. Zudem haben nur sieben EU-Länder Erneuerbaren-Ziele für die Zeit nach 2020 festgelegt. Investoren und Projektentwickler würden somit abwandern.
Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

8. November 2016

Mitglieder des BWE-Landes- und Regionalverbandes Hamburg wählen Vorstand

Im Vorfeld zum 73. Windstammtisch fand die Jahreshauptversammlung des BWE Hamburg 2016 statt. Neben einem Resumée zur Arbeit der letzten beiden Jahre und einem Ausblick auf die zukünftige Agenda stand auch die Wahl der Vorstände des Landes- und Regionalverbandes an.
Einstimmig entschieden sich die Mitglieder dafür Dr. Axel Röpke als Landesvorstand für weitere zwei Jahre ihr Vertrauen auszusprechen. Ebenso wiedergewählt wurden Heinz Otto und Jens Heidorn als Stellvertreter. Jörg Asmussen besetzt erneut den Posten des Schriftführers. Neu im Team des Landesverbandes Hamburg ist Anne Lenders von Vestas. Sie wird in Zukunft als weitere Schriftführerin die Arbeit verstärken.

Für den Regionalverband stellten sich Jens Heidorn als Vorsitzender, Norbert Römer und Vincent Nölting als Stellvertreter sowie Friderike Gebhardt als Schriftführerin zur Wahl. Auch sie wurden bei einer Enthaltung in den Regionalverband gewählt.
Wir danken allen anwesenden Mitgliedern für Ihre Teilnahme und werden auch in den nächsten Jahren weiterhin für die Förderung der Windkraft in Hamburg eintreten!

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23. September 2016

Vattenfalls Kraftwerk Moorburg ohne Gewinne und zum Ausverkauf zeigt die Dringlichkeit eines Kohleausstiegs für Hamburg auf

6. Pressemitteilung BWE LV/RV Hamburg

Hamburg, 23. September 2016

Dass Vattenfall knapp ein Jahr nach Inbetriebnahme des modernsten Kohlekraftwerks Deutschlands in Hamburg-Moorburg öffentlich über den Verkauf an einen neuen Betreiber nachdenkt, zeigt, dass Kohlestrom im Vergleich zu Erneuerbaren Energien am Ende ist,“ so Dr. Axel Röpke, Vizepräsident des Bundesverband WindEnergie (BWE) und Landesvorsitzender in Hamburg. „Im Zuge der von der Bundesregierung in Paris geschlossenen Klimaverträge muss auch Hamburg seinen Beitrag zur Reduzierung der CO²-Emissionen leisten – dies geht mittelfristig nur mit der Abschaltung des Kraftwerkes.“

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26. Mai 2016

BWE Hamburg startet mit Warnminute und Aktionsbild „Energiewende retten!“ erfolgreich in die bundesweite EEG-Kampagne

Um seiner Kritik am derzeitigen Referenten-Entwurf der schwarz-roten Bundesregierung Nachdruck zu verleihen, startete der Bundesverband Windenergie gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie und weiteren Spartenverbänden die deutschlandweite EEG-Kampagne zur Rettung der Energiewende.

23. März 2016

BWE-Präsident fordert höhere Ökostromziele, einen Kohleausstiegsplan und Schnittstellen zu den Sektoren Wärme und Verkehr

In einem Gastkommentar für energate, dem Informations- und Kommunikationsdienstleister für Energiethemen, hat BWE-Präsident Hermann Albers seine Sorge im Hinblick auf die Gestaltung des neuen EEG 2016 zum Ausdruck gebracht.

4. Februar 2016

71. Hamburger Windstammtisch

Der zweite Windstammtisch in diesem Jahr wird wieder im Scandic Emporio stattfinden. Die CONVENT ENERGY GmbH und die DKB Bank sorgen als Sponsoren für gutes Essen und Getränke.

Einlass ab 18.30 Uhr und Beginn 19.00 Uhr.

Hier können Sie sich anmelden.

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21. September 2015

4. Parlamentarischer Abend „Ausschreibungen für Windenergie – Zukunftslösung oder Marktbremse?“

Über 25.000 Beschäftigte in rund 1.500 Unternehmen der regenerativen Energiewirtschaft und allein knapp 5.000 Beschäftigten im Bereich der Windenergie machen unsere Branche zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Metropolregion Hamburg.

Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes