Neuigkeiten

26. Mai 2021

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl – Videoaufzeichnung

– Digital-Event –

EEG 2021 – Erreichen wir so unsere Klimaschutzziele?

Podiumsdiskussion mit Hamburger Kandidat*innen für die 

Bundestagswahl im September 2021.

Termin: 20. Mai 2021; 16:00 Uhr

Liebe Windfreunde,

wir freuen uns, Sie und Euch zu unserer ersten (digitalen) Veranstaltung in diesem Jahr gemeinsam mit EEHH einladen zu dürfen. 

Das Klimaschutzgesetz wurde Ende 2019 durch den Bundestag verabschiedet und beinhaltet erstmalig verbindliche Klimaschutzziele für einzelne Sektoren, sowie ab dem Jahr 2021 einen steigenden CO2-Preis für alle Bereiche, die bisher dem EU-Emissionshandel nicht unterlagen. Gleichzeitig wurde das Ausbauziel für Erneuerbare Energien im Jahr 2030 für den Stromsektor auf 65% der Gesamterzeugung angehoben.

Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von Ende letzten Jahres wurden die Ausbaumengen für einzelne Bereiche der Erneuerbaren Energien ebenfalls etwas angehoben. Allerdings sind die dort vorgesehenen Ausbaumengen nicht ausreichend um das im Klimaschutzgesetz verankerte 65%-Ziel bis zum Jahr 2030 zu erreichen.

Im Rahmen unserer Podiumsdiskussion wollen wir die Kandidat*innen für den Bundestag zum aktuellen Stand der Klima- und Energiepolitik in Deutschland und den jeweiligen Parteiprogrammen hierzu befragen. Besonders im Fokus werden dabei die Folgen der aktuellen EEG-Novelle , vor allem für die Windenergie an Land, stehen, wie auch die jeweiligen konkrete Pläne zur Umsetzung  von Klimagesetz und Klimaschutzplan der Bundesrepublik.

Die folgenden Teilnehmer*innen konnten wir für die Debatte gewinnen:

  • Katharina Beck, Bundestagskandidatin für die GRÜNE
  • Deniz Celik, Bundestagskandidat für DIE LINKE
  • Metin Hakverdi, MdB und Bundestagskandidat für die SPD
  • Michael Kruse, Bundestagskandidat für die FDP
  • Rüdiger Kruse, MdB und Bundestagskandidat für die CDU

Die Moderation übernimmt: Daniel Münter, Wissenschaftsjournalist und Diplom-Physiker 

Die Veranstaltung wurde als Digitalstream aufgezeichnet und hier auf unserer Website veröffentlicht.

Einfach den zweiten Startpunkt anklicken.

 

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bei unserer spannenden Veranstaltung dabei wären!

Vielen Dank für Ihr Interesse und herzliche Grüße

Sabine Marggraf, Jens Heidorn und Dr. Axel Röpke 
Bundesverband Windenergie e.V., Landes- und Regionalverband Hamburg

17. April 2021

Liebe Windfreunde,

pandemiebedingt pausieren seit geraumer Zeit die vor allem auf der Netzwerkidee beruhenden Veranstaltungen des BWE Hamburg. Lange haben wir uns überlegt, ob und welche Form unseren Themen und der Pflege des Netzwerkes gerecht wird, ohne einen weiteren Beitrag zur Fülle der digitalen Formate zu leisten. Auf der fachlichen Ebene gibt es mit den Seminaren und vor allem der BWE WebAkademie ein sehr gutes und sehr nachgefragtes Format, das alle relevanten Windthemen abdeckt (siehe: https://www.bwe-seminare.de).
Die politischen Debatten auf Bundesebene bildet der Verband aktuell mit einem virtuellen Newsletter BWE Policy Briefing und den zugehörigen Online-Veranstaltungen sehr gut ab. Es sind also virtuelle Angebote zu allen Themen vorhanden, so dass wir uns vorerst entschieden haben, im Hintergrund an unseren Themen weiterzuarbeiten. Was uns vor allem fehlt sind aber das Treffen, die guten Gespräche, das Netzwerken. So wie es scheint, wird es leider auch noch eine Weile so weitergehen.

29. März 2021

Ein frohes und gesundes Osterfest wünscht Ihnen Ihr BWE Landes- und Regionalverband Hamburg!

Aktuell ist der Landes- und der Regionalvorstand zusammen mit dem Beirat in der Planung der Durchführung von Aktivitäten und Veranstaltungen unter den aktuellen Corona Bedingungen. Der Landes- und der Regionalvorstand wird dazu kurzfristig informieren.

Nachfolgend ein kurzer Rückblick in das vergangene Jahr:

Der BWE Landesverband Hamburg und der Reginalverband Hamburg haben auf der digitalen Mitgliederversammlung am 23.11.2020 jeweils einen neuen Vorstand gewählt. Die Vorstände werden unterstützt durch gewählte themenbezogene Beiräte.

Mehr dazu auf http://www.windstammtisch.de/team/

Leider konnte aufgrund der Corona Situation in 2020 kein einziger Hamburger Windstammtisch durchgeführt werden. Auch die geplante Veranstaltung mit den energiepolitischen Sprechern der Bürgerschaftsfraktionen konnte nicht stattfinden, wird aber durchgeführt, wenn die Rahmenbedingungen es wieder erlauben.

Mit dem neuen energiepolitischen Sprecher der SPD, Alexander Mohrenberg, sowie dem neuen Sprecher der GRÜNEN, Johannes Müller, konnten wir aber in kleinen Gesprächsrunden den Hamburger BWE Landesverband vorstellen, unsere Wünsche an die Hamburger Politik erläutern und unsere Unterstützung zusagen.

Anfang September fand ein Gespräch unserer Landesvorstände Dr. Axel Röpke und Jens Heidorn mit dem alten und neuen Umweltsenator, Jens Kerstan, statt. Die wichtigsten Themen waren der Weiterbetrieb von Post-EEG Anlagen Solar und Wind in Hamburg ab 2021 (für knapp ein Drittel aller Hamburger WEA endet die EEG Förderung), Hamburger Flächennutzungsplan, BNK-Nachrüstung, § 51 EEG, Einsatz des Pumpspeicherwerks Geesthacht sowie Windenergie und Naturschutz.

Der BWE Landesverband Hamburg war Schirmherr für die Kategorie „Produktinnovation des Jahres 2020“ beim German Renewables Award, der mit reduzierter Teilnehmerzahl in Präsenz sowie parallel digital im September stattfand. Dr. Axel Röpke hielt die Laudatio .

Ebenfalls im September referierte Jens Heidorn bei einer digitalen Veranstaltung die von der Handelskammer Hamburg gemeinsam mit dem Hamburger VDI zum Thema Onshore-Windenergie organisiert wurde.

 

 

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23. September 2020

German Renewables Awards 2020 erstmals unter Beteiligung des BWE Hamburg

Alle Preisträger v.l.n.r: André Steinau (GP Joule), Ove Petersen(GP Joule), Stefan Hajek (WirtschaftsWoche), Reinhard Christiansen, Nina Kicherer,  Christian Schoop (Global Tech I), Jeppe Lützhøft (Semco Maritime A/S)

Bildnachweis: EEHH GmbH | Jan Brandes

 

 

German Renewables Awards 2020 erstmals unter Beteiligung des BWE Hamburg

Eine hybride Preisverleihung veranstaltete in diesem Jahr erstmals das Branchennetzwerk Erneuerbare Energien Hamburg, kurz EEHH. Der BWE Hamburg war als Schirmherr der Kategorie „Produktinnovation des Jahres“ dieses Jahr erstmals beteiligt. Senator Michael Westhagemann eröffnete die Veranstaltung mit einem starken Plädoyer für die Energiewende im Norden. Im Opernloft direkt an der Elbe sprach der parteilose Wirtschaftssenator der Freien Hansestadt Hamburg zum Thema Wasserstoff: „Wir müssen erstmal versuchen, unsere grüne Energie hier im Norden zu nutzen und den Fokus haben, diese weiter auszubauen. Es ist für mich extrem wichtig, dass wir die Offshore- und die Onshore- Windenergie weiterentwickeln. Nur wenn der Strom nicht ausreicht, sollten wir Importe nach Deutschland und Hamburg holen“. Zur aktuellen EEG-Novelle stellte er fest: „Als Industrie brauchen wir die richtigen Rahmenbedingungen, mit Blick auf Berlin geht mir dabei vieles zu langsam“. Den anwesenden Branchenvertretern versprach er: „Wir werden mit Hochdruck weiterhin daran arbeiten, Berlin richtig zu challengen. Wir sind dabei, eine Bundesratsinitiative zu starten, damit wir einige Dinge jetzt beschleunigt bekommen.“ Ziel müsse es sein, einiges noch vor der anstehenden Bundestagswahl in trockenen Tüchern zu haben.

EEHH-Geschäftsführer Jan Rispens freute sich, dass die Akteure der Erneuerbare-Energien-Branche auch im Corona-Jahr durch ungebremste Ideenvielfalt beeindruckten. „Die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner haben die bedeutenden aktuellen Trends aufgegriffen. Wir blicken sehr positiv in die Zukunft der erneuerbaren Energien, die der Wirtschaft nach der Pandemie wichtige Impulse geben kann,“ so Jan Rispens. Laudator Axel Röpke, Landesvorstand des BWE Hamburg, beglückwünschte EEHH zur ihrer Entscheidung, zusätzlich zum Streaming im Internet auch eine Veranstaltung mit Gästen vor Ort abzuhalten.

Die Preise wurden wie in jedem Jahr in fünf Kategorien vergeben.

Für sein „Lebenswerk“ wurde Reinhard Christiansen ausgezeichnet. Der überzeugte Nordfriese und Pionier der Windenergie lässt keine Gelegenheit aus, die erneuerbaren Energien, die Einspeisung, Nutzung und Speicherung von Energie in der Küstenregion zu fördern. In seinem Bürgerwindpark im Dorf Ellhöft mit 135 Einwohnern, beteiligten sich 51 Bürger. „Da ist dann faktisch das ganze Dorf beteiligt, wenn man auf die Familien schaut, da ist niemand gegen Windkraft“, berichtet Laudator Norbert Giese. Nach seiner Ansicht hat Reinhard Christiansen damit geholfen Bürgerwindparks in Nordfriesland salonfähig zu machen und war beispielgebend für ganz Deutschland. Beispielhaft ist außerdem sein Repowering-Projekt, bei dem vier neue Anlagen gebaut wurden, nachdem zuvor 20 kleine Anlagen im gesamten Landkreis abgebaut wurden, die zu nah an Häusern standen. Christiansen sei obendrein auch ein Wegbereiter der Offshore-Technik, so der Laudator. Er habe es als einer der ersten geschafft ein Testfeld für drei Offshore-Anlagen in Ellhöft zu bauen, natürlich wieder mit den Bürgern aus der Region. Einzigartig sei laut Giese auch der gemeinsame grenzüberschreitende Bürgerwindpark im Grenzgebiet zwischen Dänemark und Deutschland.

Als „ Produktinnovation des Jahres“ wurde die Entwicklung eines automatischen Korrosionsmanagements ausgezeichnet. Betreffende Bereiche werden mit Drohnen abgefilmt, Schadstellen erkannt und herausgefiltert. Das Programm dokumentiert diese und überführt sie in eine 3D-Darstellung. Preisträger waren die Unternehmen Global Tech I gemeinsam mit Semco Maritime. „Ein in jeder Hinsicht bemerkenswertes Projekt, das wieder einmal die Innovationskraft der Windbranche unter Beweis stellt und gleichzeitig durch die beteiligten Unternehmen eine Brücke zwischen der Windhauptstadt Hamburg und der Wiege der Windkraft Dänemark schlägt“, so Laudator Röpke. „Projekt des Jahres“ wurde das von GP Joule initiierte Verbundunternehmen eFarming GmbH und Co. KG, ein Konzept für ein modular erweiterbares Wasserstofferzeugungs- und -vertriebsnetz in Nordfriesland. In der Kategorie „Studentenarbeit des Jahres“ wurde die Ingenieurin Nina Kicherer, von der HAW Hamburg ausgezeichnet. Sie entwickelte in ihrer Masterarbeit eine Strategie für die „Langfristige Transformation des Hamburger Wärmenetzes“ – ein Thema, das in Hamburg nach Rekommunalisierung der Netze auch politisch hochaktuell ist. Den „Journalistenpreis“ erhielt Stefan Hajek, von der Wirtschaftswoche. In seinem Siegerbeitrag „Total unabhängig? Geht doch!“ erzählt er die Story des schwäbischen Tüftlers Markus Hörmann, der sein Haus mit Wasserstoff und Photovoltaik das ganze Jahr über ohne fossile Brennstoffe mit Strom und Wärme versorgt.

Ein Video der Veranstaltung ist hier online abrufbar.

JL/abr

24. August 2020

19. Energieworkshop der Handelskammer und dem VDI Hamburg unter Mitwirkung des BWE

Liebe Windfreunde,

lange haben wir uns in Zeiten der Pandemie darauf gefreut, Ihnen und Euch endlich wieder eine Einladung zu einer unserer Veranstaltungen senden zu dürfen.

Aus diesem Grunde freut es uns ganz besonders, Sie und Euch zur nachfolgenden Veranstaltung der Handelskammer in Kooperation mit dem VDI Landesverband Hamburg , den 19. Energieworkshop einladen zu dürfen.

Die 19. Auflage des Energieworkshops findet am 30. September 2020 als Webinar statt. Thematisch wird es diesmal um den Norddeutschen Onshore-Windenergiesektor gehen. Unter dem Titel “Onshore-Windenergie – Mit innovativen Lösungen aktuellen Herausforderungen begegnen” werden Anwender und Initiativen aus der Praxis heraus aufzeigen, wie man mit innovativen Ideen dem aktuell stagnierenden Ausbau von Onshore-Windenergie in Norddeutschland entgegenwirken kann.

Als Gäste sind Herr Jens Heidorn, stellvertretender Landesvorsitzender des BWE-Landesverbandes Hamburg und Geschäftsführer der NET Windenergie GmbH, Frau Julia Wachweger, Ansprechpartnerin des Bürgerdialog Stromnetz für die Regionen Nordniedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg sowie Herr Heiko Wuttke, Vorstandsmitglied der PROKON eG, mit dabei.Details zur Veranstaltung nebst Agenda finden Sie hier.

Die Anmeldung ist über den folgenden Link möglich.

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme und hoffen, Sie und Euch auch bald wieder in persona begrüssen zu dürfen. Unsere Arbeit ruht nicht und bei Fragen rund um die Windkraft stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Mit besten Grüssen

Dr. Axel Röpke
Landesvorstand
BWE e.V. Landesverband Hamburg

16. Juli 2020

Nachruf Dipl.-Ing. M.Sc. Stefanie Usbeck

Mit Bestürzung und Fassungslosigkeit müssen wir viel zu früh von einer Windfreundin der ersten Stunde Abschied nehmen.

Steffi war nicht nur als unermüdliche Vorkämpferin für die BürgerInnen-Energie seit Jahren gern gesehener Gast auf unseren Veranstaltungen; sie war trotz Wohnort in Oldenburg dem BWE in Hamburg seit vielen Jahren eng verbunden. Die Energiewende und vor allem Bürgerbeteiligung auch bei uns in der Metropolregion lagen ihr sehr am Herzen, sei es beim BWE, dem Bündnis Bürgerenergie eV oder bei der Frauenenergiegenossenschaft Windfang.

Ihre gute Laune und Herzlichkeit in allen Lebenslagen haben wir immer sehr geschätzt. Wir werden sie sehr vermissen.

Bundesverband Windenergie, Landes- und Regionalverband Hamburg

Vorstand

Dr. Axel Röpke, Jens Heidorn, Sabine Marggraf, Vincent Nölting

 

 

Nachruf Dipl.-Ing. M.Sc. Stefanie Usbeck

15. März 2020

Veranstaltungen BWE Hamburg

Liebe Windfreunde,

seit einigen Tagen empfiehlt und rät das BMI, dass alle aus Risikogebieten zurückkehrende Urlauber 14 Tage zu Hause bleiben sollen. Seit heute wissen wir aufgrund der Allgemeinverfügung des Hamburger Senates, dass das öffentliche Leben bis einschliesslich 30.04. in Hamburg nahezu zum Erliegen kommen wird. Öffentliche Veranstaltung sind bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zugelassen,

Aus diesem Grund sehen wir uns als BWE Hamburg in der Verantwortung ebenfalls bis auf weiteres unsere Veranstaltungen zu pausieren. Ob und ggf. In welchem Rahmen unser für den Juni geplantes Summer Jam stattfinden wird, hängt von vielen Faktoren ab. Derzeit können wir auch hierzu ehrlicherweise keine Aussage treffen. Wir werden dies aber an dieser Stelle kundtun, sobald es auf unserer Seite Klarheit gibt.

Unser Verband in Hamburg ist weiter per Mail und Telefon, wie gewohnt zu erreichen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

Bleiben Sie gesund und helfen Sie durch verantwortungsvolles Verhalten mit, der Verbreitung des Virus Einhalt zu gebieten.
Jeder kann einen Beitrag leisten. Wir freuen uns darauf, Sie schon bald gesund und munter alle wieder auf einer unserer Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.

Ihr BWE Hamburg Landes- und Regionalverband

12. März 2020

Absage aller Veranstaltungen BWE HH

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Windfreunde,

aus Verantwortungsbewusstsein gegenüber unseren Gästen sagen wir hiermit alle Veranstaltungen für mindestens 8 Wochen ab!

Betroffen sind davon der Windstammtisch im April sowie der Summer Jam.

Zur Erklärung:

Das Risiko für uns als gesunde Windfreunde durch Corona ernsthaft zu erkranken ist gering. Wir würden wohl selbst bei einer Ansteckung noch nicht einmal Symptome wie Husten haben. Genau dies ist aber die Gefahr. Dadurch können wir uns unbemerkt anstecken und so z.B. unsere Eltern oder Leute mit Vorerkrankungen stark gefährden.

Und unsere Eltern etc. wollen wir ja nun auf keinen Fall in Gefahr bringen.

Deswegen haben wir uns zu einer generellen Absage entschlossen.

Die Gesundheit unserer Gäste und somit auch aller Mitbürger sind uns deutlich wichtiger!!

für den
Gesamtvorstand BWE LV Hamburg
Vincent Nölting

11. September 2019

„Das muss man auch erst mal aushalten„ Windmüller Jens Heidorn über die Krise seiner Branche

Jens Heidorn, Vorstand Bundesverband WindEnergie e.V., Landesverband Hamburg im Interview mit Christopher Schrader

 

Die Hansestadt Hamburg wird in ihrem Südosten ziemlich idyllisch. Die Vier- und Marschlande sind landwirtschaftlich geprägt, und über den Feldern und Weiden drehen sich viele Windräder. Einer der Windparks wird von Jens Heidorn und seinem Partner in der Firma Net-OHG betrieben – in unmittelbarer Nachbarschaft zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Ein Gespräch unter den Windrädern darüber, wie ein Windmüller der heutigen Zeit die aktuelle Krise seiner Branche erlebt, über Anwälte, die die Seite wecheln, Schatten, blinkende Lichter, Fledermäuse, Raubvögel und Menschen, die ihnen Nester bauen.

INTERVIEW HIER

 

 

6. September 2019

Highlights der 11. Hamburger Klimawoche

Hamburg, den 6.9.2019:

Mit mehr als 270 Veranstaltungen und einem glaubwürdigen und bisher sehr medienwirksamen Team Malizia um Boris Hermann als Schirmherr wird die 11. Hamburger Klimawoche vermutlich das größte Event, das es bislang je gegeben hat. Das Team der Klimawoche freut sich insbesondere mit einer hochwertigen 360° Panorama-Installation in einem Kuppelzelt sowie einem Zelt für die nachhaltigen Ideen und die Klimaforschung auf dem Hamburger Rathausmarkt einen weiten sichtbaren Leuchtturm im Herzen der Stadt zu setzen.

Um sich im komplexen Programm zurecht zu finden gibt es in diesem Jahr auch wieder eine App, mit der Sie ganz einfach alle Veranstaltungen finden können: APP HIER ANSEHEN

Für weitere Fragen steht Ihnen das Team der Klimawoche gerne zur Verfügung.

Der Gesamtvorstand Bundesverband WindEnergie e.V., Landesverband Hamburg wünscht weiterhin viel Erfolg.

Kontakt
Stephanie Barrientos
Neele van den Bongardt
orga@klimawoche.de
040 32 57 21-0

Hamburger Klimwoche
Klimawoche e.V.
c/o Deutsche Meeresstiftung
Grimm 12
20457 Hamburg
www.klimawoche.de

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23. August 2019

8.2. Windstammtisch – BWE HH Summer Jam vor Hamburger Sommerkulisse

Hamburg, den 23. August 2019:

Wenn wir vom Hamburger Wetter reden, so wird einem das Schmuddelwetter gerne nachgesagt. Der BWE Hamburg Summer Jam hat gezeigt: Hamburg kann auch ganz anders. Bei wahren hochsommerlichen Temperaturen nahmen weit über 200 Gäste die Einladung an und genossen vor der Hamburger Hafenkulisse im Überquell am St. Pauli Fischmarkt bis weit nach Mitternacht den norddeutschen Branchentreffunkt.

Wir wollen unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben einmal im Jahr in ungezwungener Atmosphäre sich ohne ein festgelegtes Thema „Hands On“ bei Live Musik auszutauschen und den Hamburger Windstammtisch zu einem besonderen Event werden zu lassen, so Sabine Marggraf, Vorstandsvorsitzende Bundesverband WindEnergie, Regionalverband Hamburg und Abteilungsleiterin Wind bei HAMBURG ENERGIE.

Das nicht nur Hamburger an dem Windstammtisch mittlerweile teilnehmen, zeigt der Besuch von Jakob Andersen, dem dänischen Generalkonsul, den Dr. Axel Röpke und Vincent Nölting herzlich empfangen haben. Es ist uns wichtig eine erweiterte Kommunikation für das Gelingen der Energiewende in Hamburg zu führen, so Dr. Röpke.

Wir als BWE Hamburg möchten uns mit Summer Jam in 2019 wieder bei allen Sponsoren und Mitgliedern bedanken, die den Windstammtisch mit Inhalten, ihrem regelmäßigen Kommen und monetärer Unterstützung zu diesem erfolgreichen Format gemacht haben. Der Summer Jam in 2019, der der 82. Windstammtisch war stand ganz unter dem Zeichen: 8.2 Group! – geballter Kompetenz von acht Ingenieurbüros aus der 8.2 Group. Dankeschön!

Auf ein Wiedersehen zum Summer Jam 2020 am 20. August 2020 freuen wir uns.

Jetzt widmen wir uns erstmal wieder der politischen Arbeit in Hamburg und laden heute bereit für den 4. November 2019 in die patriotische Gesellschaft zum parlamentarischen Abend in Hamburg ein. Anmeldungen hier möglich.

 

Bild:
v.l.n.r. Vincent Nölting, Vorstand Strategie und Kommunikation, Bundesverband WindEnergie, Landesverband Hamburg , Jakob Andersen, Consul General Danmarks, Dr. Axel Röpke, Vorstandvorsitzender Bundesverband WindEnergie, Landesverband Hamburg

Quelle:
Bundesverband WindEnergie e.V. Landes- und Regionalverband Hamburg
Datum: 23.08.2019
Fotocredit
Studio Thies Ibold
Holstenstr. 201, D – 22765 Hamburg Germany EU
thies@ibold.com www.ibold.com

 

7. August 2019

Neuzuschnitt des Netzausbaugebietes lenkt von notwendiger Debatte um beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien ab

Pressemitteilung Bundesverband WindEnergie e.V. vom 06. August 2019:

Der bekanntgewordene Entwurf für eine Novelle der Verordnung des sogenannten Netzausbaugebietes lenkt von den tatsächlichen Problemen der Energiewende ab. Darauf hat der Bundesverband WindEnergie (BWE) heute hingewiesen. WEITER

11. Mai 2019

Besichtigung des Pumpspeicherwerkes Geesthacht am 10.05.2019

Der Landesverband Hamburg des BWE besuchte am Freitag den 10. Mai 2019 das mittlerweile 60 Jahre alte Pumpspeicherwerk (PSW) von Vattenfall in Geesthacht, östlich von Hamburg. Als weitere Gäste nahmen auch Frau Ulrike Sparr von der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion, Frau Liesing Lühr von den Bergedorfer GRÜNEN, Frau Pignatelli von Averdung sowie Herr Bellmann als ehemaliger Werkleiter des PSW an der Besichtigung teil. Informieren Sie sich hier über unseren Besuch. BESUCHERBERICHT

 

 

9. April 2019

Handeln statt zusehen – Energiewende braucht klare politische Entscheidungen

Pressemitteilung Bundesverband WindEnergie e.V. vom 09. April 2019:

Der Erfolg der Energiewende braucht den nachhaltig starken Ausbau der Windenergie. Höchste Effizienz des Anlagenparks ist die Voraussetzung, um mehr Systemverantwortung zu übernehmen und stabile Strommengen für die CO2-freie Versorgung mit Strom, Wärme sowie für Mobilität und Industrie bereitzustellen. Deshalb braucht es den Zubau neuer Kapazitäten und Repowering-Optionen für etablierte Bestandsprojekte. Weiter

 

 

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3. Januar 2019

KAMPAGNE: DIE WINDKRAFT – Energie von hier

Die Kampagne „Die WINDKRAFT“ will deutlich machen, dass es JETZT an der Zeit ist, an der Windenergie festzuhalten. Der Landes- und Regionalverband Hamburg unterstützt die Kampagne und bitte die Windfreunde des Windstammtisches sich daran zu beteiligen.  Teilnahmebedingungen hier.

Weitere Informationen herhalten Sie beim Bundesverband WindEnergie e.V. oder mit einem KLICK

22. Dezember 2018

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr mit dem Windstammtisch am 04.02.2019

Liebe Windfreunde,

auf diesem Wege wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Start in das neue Jahr und wollen diese Gelegenheit nutzen, Ihnen für Ihre Unterstützung in diesem Jahr zu danken.

Mit weihnachtlichen Grüßen
Dr. Axel Röpke, Jens Heidorn, Sabine Marggraf und Vincent Nölting

6. November 2018

Koalition beendet energiepolitischen Stillstand – Mengengerüst bis 2030 lässt auf sich warten

„Es ist gut, dass sich der energiepolitische Stillstand offensichtlich dem Ende nähert. Insbesondere die Windenergie, als Leistungsträger der künftigen Energiewirtschaft, hat auf dieses Signal lange gewartet. Die heutige Einigung lässt aber gleichzeitig viele Fragen offen“, kommentiert Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, die Einigung zwischen CDU/CSU und SPD.

Die Koalition hat sich verständig, die im Koalitionsvertrag angekündigten Sonderausschreibungen auf drei Jahre zu strecken. Die Volumen von Innovationsausschreibungen – für die noch eine Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums erforderlich wird – sollen innerhalb der regulären Ausschreibungsmengen abgezogen werden. Die Koalition will erst im Herbst 2019 darüber sprechen, wie sich die Ausbaupfade bis 2030 entwickeln müssen, um das Ziel von 65 Prozent Erneuerbarer Energien zu erreichen. Dies ist angesichts von Planungszeiten von mindestens drei bis fünf Jahren sehr spät. Dass in der Einigung die Offshore-Windenergie offenbar ganz vergessen wurde, ist ein weiteres schlechtes Signal.

„Der Koalitionsvertrag beschreibt eine sehr klare energiepolitische Agenda, deren Kernelement der beschleunigte technologiespezifische Ausbau Erneuerbarer Energien bis 2030 sein sollte. Es ist erfreulich, dass CDU/CSU und SPD nun beginnen, den Koalitionsvertrag umzusetzen. Die Sonderausschreibungen im vollen Umfang beizubehalten, aber zu strecken ist ein akzeptabler politischer Kompromiss, um diese Mengen wirklich in die Umsetzung zu bringen. Innovationsausschreibungen, die eine großtechnische Anwendung innovativer Lösungen überhaupt erst ermöglichen, haben wir immer gefordert. Allerdings sollten diese, wie im EEG 2017 vorgesehen, als zusätzliche Größe zur Erreichung der Energiewendeziele ausgeschrieben werden. Hoch problematisch ist, die Innovationsausschreibungen technisch nicht zu beschreiben aber mit restriktiven Ausschreibungsregeln (u.a. technologieneutrale Marktprämie, nur 80% Bezuschlagung) zu belasten. Wir brauchen wirkliche Innovationen, die ein Zusammenspiel der verschiedenen Erneuerbare Technologien mit P2X und Speichern sowie innovativen Vermarktungskonzepten tatsächlich voranbringen.“, kommentiert Hermann Albers.

Neben der Festlegung der Sonderausschreibungsmengen soll die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung ab 2020 kommen; ab 2021 auch für Bestandsanlagen. „Die vorgesehen bundeseinheitliche Regelung zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung begrüßen wir. Allerdings sind vernünftig ausbalancierte Übergangsfristen erforderlich. Für den Bestand bedarf es einer ausgewogenen Flankierung“, macht Hermann Albers deutlich.

Darüber hinaus soll eine Arbeitsgruppe der Koalition über wichtige Fragen der Akzeptanz beraten und bis März 2019 konkrete Handlungsempfehlungen vorschlagen. Dabei soll vielen Akteuren die Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Auf den Sachverstand der Windenergiebranche soll dabei verzichtet werden „Eine Zukunftsbranche – die in Deutschland 160.000 Menschen Beschäftigung gibt und die international die technologische Spitze bestimmt – nicht zu beteiligen, ist unverständlich. Es ist dringend erforderlich die Energieverbände hier einzubinden“, so Hermann Albers.

Die Energiewende ist nicht nur ökonomisch und ökologisch sinnvoll, sie lässt sich auch nicht mehr zurückdrehen. Die Kohlekommission wird ein Ausstiegsdatum aus der Braunkohleverstromung vereinbaren. „Politische Mehrheiten für neue Atomkraftwerke und Kohletagebauten werden sich in Deutschland nicht mehr finden. Daher ist es notwendig, den Umbau unseres Energiesystems zügig und im Dialog mit den Menschen anzugehen. Die Energiewende braucht wieder eine positive politische Kommunikation Die Koalition macht einen kleinen Schritt, wo ein Sprung notwendig wäre“, erklärt Hermann Albers.

17. Oktober 2018

Genehmigungsstau blockiert Energiewende

„Mit großer Sorge registrieren wir den weiteren Genehmigungsrückgang bei Windenergieprojekten. Überlange Verfahren und in der Folge fehlende Genehmigung werden mehr und mehr zum eigentlichen Problem der Energiewende. Während 2016 zwischen Antragstellung und Genehmigung zwischen 300 und 400 Tage lagen, sind es bei den in den letzten beiden Quartalen 2017 erteilten Genehmigungen schon bis zu 700 Tage. Die wenigen Projekte, die in diesem Jahr genehmigt wurden, blicken auf eine Genehmigungshistorie von 500 und mehr Tagen zurück. Hier gilt es Ursachen zu verifizieren und administrative Hemmnisse abzubauen. Niemand kann damit zufrieden sein, wenn die Energiewende in den Genehmigungsbehörden stecken bleibt“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE).

Wie der BWE mitteilte erhielten von Januar bis August 2018 lediglich 1.081 Megawatt Leistung eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz, die ihrerseits zur Teilnahme an Ausschreibungen berechtigt. Nach einem schwachen ersten Halbjahr, war der August mit lediglich 32 Megawatt in nur vier Bundesländern nochmals schlechter, zeigt eine Auswertung des EEG-Anlagenregister Windenergie an Land zum Stichtag 30.09.2018.

Der BWE beteiligt sich mit vielen Akteuren der Branche und Vertretern der Ministerien an einer Plattform der Fachagentur Wind an Land, um diese Hemmnisse zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Schon im Mai hatte das Beratungsunternehmen enervis aufgezeigt, dass ca. 10.000 Megawatt Wind an Land im Genehmigungsverfahren feststecken. Der BWE wies darauf hin, dass selbst nach erteilter Genehmigung eine Teilnahme an Ausschreibungen nicht immer möglich ist.

„War früher die Rechtssicherheit mit der erteilten Genehmigung gegeben, wird diese heute oft erst nach Gerichtsentscheidungen oder schwierigen juristischen Vergleichen hergestellt. Die juristischen Blockademöglichkeiten werden dabei kreativ ausgenutzt. Angesichts kurzer Umsetzungsfristen nach einem Zuschlag führt dies dazu, dass viele Projekte nicht für eine Teilnahme an Ausschreibungen zur Verfügung stehen. Die Windenergie wird die tragende Säule der Energiewirtschaft sein. Wir werden unseren Beitrag leisten, um Akzeptanz vor Ort zu finden. Breite Transparenz in den Verfahren sowie echte Bürgerbeteiligung und Wertschöpfung vor Ort sind dafür ein Schlüssel. Die Politik ist gefordert administrative Möglichkeiten zu nutzen, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und erteilte Genehmigungen rechtssicher zu machen“, appelliert Hermann Albers.