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17. April 2021

Liebe Windfreunde,

pandemiebedingt pausieren seit geraumer Zeit die vor allem auf der Netzwerkidee beruhenden Veranstaltungen des BWE Hamburg. Lange haben wir uns überlegt, ob und welche Form unseren Themen und der Pflege des Netzwerkes gerecht wird, ohne einen weiteren Beitrag zur Fülle der digitalen Formate zu leisten. Auf der fachlichen Ebene gibt es mit den Seminaren und vor allem der BWE WebAkademie ein sehr gutes und sehr nachgefragtes Format, das alle relevanten Windthemen abdeckt (siehe: https://www.bwe-seminare.de).
Die politischen Debatten auf Bundesebene bildet der Verband aktuell mit einem virtuellen Newsletter BWE Policy Briefing und den zugehörigen Online-Veranstaltungen sehr gut ab. Es sind also virtuelle Angebote zu allen Themen vorhanden, so dass wir uns vorerst entschieden haben, im Hintergrund an unseren Themen weiterzuarbeiten. Was uns vor allem fehlt sind aber das Treffen, die guten Gespräche, das Netzwerken. So wie es scheint, wird es leider auch noch eine Weile so weitergehen.

Allerdings geht das öffentliche und auch politische Leben und nicht zuletzt auch die Energiewende, wenn auch deutlich langsamer, weiter. Wesentliche Themen, etwa die lange vor Verabschiedung des EEG vom BWE angemahnte Ratifizierung des neuen EEG stehen immer noch aus und verhindert aktuell die Zuteilung der Zuschläge der 2021er Ausschreibungen. Dem einen oder anderen Energiewendegegner scheint das ganz gelegen zu kommen. Die im September anstehende Bundestagswahl tut ein Übriges im politischen Lager. Sie lässt die einen bei „unseren“ Themen auf die Bremse treten (um in Koalitionskonstellationen auch noch gut auszusehen), andere probieren es mit einem grünen Anstrich und die wirklichen Themen werden erst einmal geparkt, anstatt sie in einer grossen Koalition anzugehen. Im Schatten der kommenden Wahl könnten eigentlich Themen, wie:
– Anpassung der Ausschreibungsmenge an den Strombedarf und die Ziele der EU
– Verbesserung der Vergütung windschwacher Standorte
– Beschleunigung des Ausbaus, Abbau von Hemmnissen
– Förderung von Power-to-x
abgeräumt werden, anstatt sie auf die lange Bank zu schieben. Angesichts der kurzen Zeit bis zur Sommerpause und der anschliessenden Bundestagswahl aber leider illusorisch. Aber vor der Wahl ist ja bekanntlich nach der Wahl.
Aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, dennoch in den digitalen Ring zu steigen und ein altbekanntes Format aufzunehmen. Zusammen mit dem Cluster EEHH wollen wir Hamburger Kandidaten für den Bundestag auf den Zahn fühlen und unsere Fragen zur Energiewende stellen.
Weitere Details werden wir in Kürze an dieser Stelle bekanntgeben.