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Genehmigungsstau blockiert Energiewende

By Axel Röpke,

„Mit großer Sorge registrieren wir den weiteren Genehmigungsrückgang bei Windenergieprojekten. Überlange Verfahren und in der Folge fehlende Genehmigung werden mehr und mehr zum eigentlichen Problem der Energiewende. Während 2016 zwischen Antragstellung und Genehmigung zwischen 300 und 400 Tage lagen, sind es bei den in den letzten beiden Quartalen 2017 erteilten Genehmigungen schon bis zu 700 Tage. Die wenigen Projekte, die in diesem Jahr genehmigt wurden, blicken auf eine Genehmigungshistorie von 500 und mehr Tagen zurück. Hier gilt es Ursachen zu verifizieren und administrative Hemmnisse abzubauen. Niemand kann damit zufrieden sein, wenn die Energiewende in den Genehmigungsbehörden stecken bleibt“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie (BWE).

Wie der BWE mitteilte erhielten von Januar bis August 2018 lediglich 1.081 Megawatt Leistung eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz, die ihrerseits zur Teilnahme an Ausschreibungen berechtigt. Nach einem schwachen ersten Halbjahr, war der August mit lediglich 32 Megawatt in nur vier Bundesländern nochmals schlechter, zeigt eine Auswertung des EEG-Anlagenregister Windenergie an Land zum Stichtag 30.09.2018.

Der BWE beteiligt sich mit vielen Akteuren der Branche und Vertretern der Ministerien an einer Plattform der Fachagentur Wind an Land, um diese Hemmnisse zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Schon im Mai hatte das Beratungsunternehmen enervis aufgezeigt, dass ca. 10.000 Megawatt Wind an Land im Genehmigungsverfahren feststecken. Der BWE wies darauf hin, dass selbst nach erteilter Genehmigung eine Teilnahme an Ausschreibungen nicht immer möglich ist.

„War früher die Rechtssicherheit mit der erteilten Genehmigung gegeben, wird diese heute oft erst nach Gerichtsentscheidungen oder schwierigen juristischen Vergleichen hergestellt. Die juristischen Blockademöglichkeiten werden dabei kreativ ausgenutzt. Angesichts kurzer Umsetzungsfristen nach einem Zuschlag führt dies dazu, dass viele Projekte nicht für eine Teilnahme an Ausschreibungen zur Verfügung stehen. Die Windenergie wird die tragende Säule der Energiewirtschaft sein. Wir werden unseren Beitrag leisten, um Akzeptanz vor Ort zu finden. Breite Transparenz in den Verfahren sowie echte Bürgerbeteiligung und Wertschöpfung vor Ort sind dafür ein Schlüssel. Die Politik ist gefordert administrative Möglichkeiten zu nutzen, um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und erteilte Genehmigungen rechtssicher zu machen“, appelliert Hermann Albers.

Treffpunkt Erneuerbare Energien Hamburg mit Dr. Axel Röpke am 22. März 2018

By Axel Röpke,

NEUE REGIERUNG, NEUER RECHTSRAHMEN –
WAS KÖNNEN WIR VON ERNEUERBAREN, SEKTORKOPPLUNG UND NETZAUSBAU IN DER LAUFENDEN LEGISLATURPERIODE ERWARTEN?

 

Dr. Hartmut Kahl, Leiter des Forschungsgebiets Recht der erneuerbaren Energien und Energiewirtschaft bei der Stiftung Umweltenergierecht in Würzburg, wird in seinem Impulsvortrag einen Ausblick auf den veränderten Rechtsrahmen durch die neue Regierung geben.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, vertieft Jan Rispens, Geschäftsführer der Clusteragentur Erneuerbare Energien Hamburg, mit folgenden Akteuren aus der Energiewirtschaft das Vortragsthema:

  • Dr. Hartmut Kahl, Stiftung Umweltenergierecht
  • Dr. Axel Röpke, BWE Bundesverband WindEnergie e.V.
  • Klaus Schweininger, TRIMET Aluminium SE
  • Michael Westhagemann, EEHH e.V.

Terminempfehlung:
Donnerstag, 22. März 2018
Einlass: 17:30 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Bucerius Law School – Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg,
Veranstalter: Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH

Anmeldung: hier

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Auftakt der Kampagne „Tschüss Kohle“.

By Axel Röpke,

Liebe Windfreunde,

der BWE Hamburg setzt sich als Windenergieverband für Klimaschutz und eine nachhaltige und fossilfreie Energieversorgung ein. Mehr als 60% der Fernwärme Hamburgs wird aber immer noch aus Steinkohle erzeugt und mehr als 85% des in Hamburg produzierten Stroms entsteht aus der Verbrennung von klimaschädlicher Kohle. Aus diesem Grund war es mehr als selbstverständlich, dass wir uns neben der Nordkirche, Brot für die Welt, Oxfam, Deutsche Meeresstiftung, BUND und vielen anderen Verbänden und Bündnissen der Volksinitiative Tschüss Kohle als Unterstützer angeschlossen haben.

Ziel der Initiative ist es, Wärme, welche aus der Verbrennung von Steinkohle oder Braunkohle gewonnen wird, spätestens ab dem 31. Dezember 2025 nicht mehr in kommunale Wärmenetze des Landes Hamburg oder seiner Gesellschaften einzuspeisen oder durch diese durchzuleiten und den Kohleausstieg im Land Hamburg bis zu diesem Datum durchzuführen.

Nun ist es soweit! Am nächsten Mittwoch, den 14.2., will die Volksinitiative „Tschüss Kohle“ ebendiese beim Senat anmelden und gleich mit dem Unterschriftensammeln starten. Ziel ist es, das notwendige Quorum zu erreichen: Für eine erfolgreiche Volksinitiative müssen in einer Frist von sechs Monaten die Unterschriften von 10.000 Wahlberechtigten gesammelt werden. Übernimmt die Hamburgische Bürgerschaft das Anliegen nicht in einer Frist von vier Monaten, können die Initiatoren der Volksinitiative ein Volksbegehren einleiten.

Hier werden noch Unterstützer gesucht, wenn die Presse um 10 Uhr morgens am Rathaus die Überreichung der Anmeldung begleitet. Ein medienwirksamer Sammelstart der ersten Unterschriften soll dann um kurz nach 10 sein. Es wäre toll, wenn viele dabei sind, um unser gemeinsames Anliegen zu unterstützen. Ansprechpartner vor Ort und auch im Zuge der Initiative ist:

Wiebke Hansen
Kampagnenleitung Tschüss Kohle Hamburger Volksinitiative
www.tschuess-kohle.de
wiebke.hansen@kohleausstieg-hamburg.de
Spendenkonto: NaturFreunde Hamburg IBAN: DE44 2005 0550 1026 2252 90, HASPA Verwendungszweck: Spende Tschüss Kohle, Name Anschrift für Spendenbescheinigung

Wir vom BWE Hamburg würden uns freuen, möglichst viele Windfreunde am Mittwoch zu sehen.

Mit besten Grüßen für den BWE Hamburg
Dr. Axel Röpke und Jens Heidorn

 

 

 

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HK Hamburg veröffentlich Positionspapier zur zukünftigen Energiepolitk

By Axel Röpke,

Das Sondierungspapier zu Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD zur Klima- und Energiepolitik bleibt deutlich hinter dem Moglichen und dem Notwendigen zuruck. Als Vertretung von 160.000 Unternehmen fordert die HANDELSKAMMER HAMBURG, folgende sieben Kernpunkte in die Koalitionsvereinbarung aufzunehmen: 

1.        Die gesetzlichen Ausbaugrenzen fur erneuerbare Energien (Wind, PV) werden vollkommen gestrichen. Die Zubau-Menge wird dem Markt uberlassen. Die Versorgungssicherheit ist zu gewahrleisten. 

2.        Das EEG als Basis der Energiewende, insbesondere der Einspeisevorrang, bleibt erhalten. 

3.        Fur eine technologieoffene und wettbewerblich gestaltete Energiewende werden wir ein wirksames CO2-Preissignal setzen. Die jeweilige Klimabelastung einschließlich aller volkswirtschaftlichen Kosten wird die Preise bestimmen (CO₂-Mindestpreise oder CO₂-Steuer).

4.        Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende ist der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der im internationalen Wettbewerb stehenden deutschen Industrie; die dieser zu Gute kommenden, vorhandenen Härtefallregeln für entstehende lokale Mehrkosten der Energiewende bleiben bestehen. 

5.        Die Stromsteuer wird auf das europarechtlich zulässige Minimum abgesenkt. 

6.        Die in den Netzentgelten enthaltenen Kosten fur die Finanzierung der Energiewende werden so umgestaltet, dass sie uber Umlagen von allen Netzkunden verursachungsgerecht getragen werden. Netzdienliches Verhalten soll nicht wie im bisherigen Rahmen zu Mehrkosten fuhren. Die Rolle der Verteilnetzbetreiber wird gestarkt.

7.        Die Koalition sichert einen verlässlichen, sozialvertraglichen Ausstiegspfad bei der Kohleverstromung durch schrittweise Verringerung der treibhausgasintensiven Kraftwerkskapazitaten. Ein Zubau und stärkerer Einsatz von Gaskraftwerken dient als Brücke.

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„Bergedorf ist beim Windstrom ganz vorn“

By Axel Röpke,

Jens Heidorn (Geschäftsführer der NET Windenergie GmbH und Vorstandsvorsitzender Bundesverband WindEnergie. e.V, Regionalverband Hamburg) macht es mit seinem Geschäftspartner Klaus Soltau vor. Alle Haushalte in Bergedorf können mit Windenergie versorgt werden. Wie sich das entwickelt hat und ob der dort erzeugte Strom wirklich in Bergedorf verbraucht wird lesen Sie hier.

 

Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle ein frohes Weihnachtsfest und guten Rutsch in das Jahr 2018.

Für den Gesamtvorstand Bundesverband WindEnergie e.V., Landes- und Regionalverband Hamburg
Dr. Axel Röpke und Jens Heidorn

Windenergie in Hamburg im starken Bundestrend – Zukunftsaussichten düster

By Axel Röpke,

In den Hamburger Windparks Altengamme, Curslack und Ochsenwerder sowie im Hamburger Hafen bei Trimet Aluminium und ArcelorMittal wurden im Jahre 2017 bereits 20 neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen. Die Gesamtleistung der neuen Anlagen beträgt ca. 50 MW, die gesamte installierte Windenergieleistung in Hamburg steigt damit auf jetzt 110 MW.

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Der Landesverband Schleswig-Holstein hat ein Großflächenplakat zum Thema Klimawandel und Windenergie entworfen, und wird dieses ab Mitte Oktober in einer Gegenwind-Hochburg aufhängen. Dort wurden gerade 1.000 Unterschriften gesammelt. Das Plakat wird mit einer Online Kommunikation (Landingpage ab 13.10. online) und mit einem Interviewangebot an die Lokalzeitung flankiert.

By Axel Röpke,

 

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Anmeldung 76. Windstammtisch 2017

By Axel Röpke,

Anmeldung zum 76. Windstammtisch am 13. November 2017

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76. Windstammtisch

By Axel Röpke,

Pricing – „Kann man in Deutschland für 4,29 Cent/kWh Windkraft Onshore wirtschaftlich betreiben?

Veranstaltungsort

Saalhaus – Das Haus der Patriotischen Gesellschaft
Reimarus-Saal
Trostbrücke 6
204587 Hamburg
Der Einlass startet um 18.30 Uhr, Beginn ist um 19 Uhr.

Der BWE Landes- und Regionalverband Hamburg laden Sie hiermit ein

Sponsor

Siemens Wind Power

 

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