Windenergie in Hamburg

Warum überhaupt Windenergie?

Windenergie ist im Mix aller Erneuerbarer Energien der stärkste Partner im aktuellen Geschehen. Partner der Menschen war die Windenergie schon vor tausenden von Jahren – bis hinein in die Zeit unserer Väter. Allerdings ist im Zuge der Industrialisierung der “schnelle” Strom durch fossile Energie der bequemere Weg geworden. Obendrein ist die Nutzung der Windkraft aber auch “torpediert” worden. Das hat Hermann Honnef in den 30er Jahren und in der -LINK- Nachkriegszeit gespürt und das hat die Anti-Atombewegung in den 70er Jahren gespürt. Springers Blätter waren da wenig zimperlich.


Allerdings gab es auch warnende Hinweise in wissenschaftlichen Publikationen, wie dieser hier von Prof. Max Thürkauf aus dem Jahr 1979: Pandorabüchsen der Wissenschaft – Das Geschäft mit dem Energiehunger (1979) und / oder auch in Fachmagazinen, wie in dem des VDI über die Cäsium-Belastung von Kleinkindern bei Normalbetrieb von nuklearen Anlagen – LINK-. Gerhard Löwenthal und Franz Josef Strauss haben in einem Fachbuch der 60er Jahre klar ausgesprochen, dass unsere Industriegesellschaft gut mit dem atomaren Strom versorgt werden kann, wenn das Problem der “Atomasche” gelöst sei; aber eben erst dann -LINK-, und nicht so, wie es gelaufen ist und Atomendlager eine unsägliche Last vieler nächster Generationen sein werden.


Dabei gab es in den 70er Jahren sogar aus der Wirtschaft Signale für eine Energiewende, welche heute geschrieben sein könnten: die FUCHSBRIEFE, heute noch am Markt, hier ist ein Beispiel aus 1976.

Nun, im neuen Jahrtausend kommen noch ganz andere Gründe hinzu den Einsatz von Windenergie im Reigen der Erneuerbaren Energien zu forcieren:


a) Den Begriff PEAKOIL als Umschreibung für die Begrenztheit aller fossiler Rohstoffe, also auch Uran, diesen Begriff gab es bis in die letzten Jahrzehnte des vorigen Jahrhunderts nicht. Es gilt also, den Betrieb der Atomkraftwerke auch deswegen zügig zu beenden.


b) Ebenso den Begriff “max 2°” als Leitlinie im zu begrenzenden Klimawandel, diesen Begriff haben uns die Klimafachleute erst seit wenigen Jahren ans Herz gelegt, siehe Report 116 des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Diese Leitlinie gibt vor, wieviel CO2-Emissionen jeder Einzelne von uns ab diesem Jahr 2011 zu sparen hat, andernfalls schlägt das Wetter noch drastischere Kapriolen als bisher.


c) Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien sind DIE CHANCE für den Arbeitsmarkt. Dabei sind ungewohnte gemeinsame Interessenbekundungen von Länderchefs, Metall und Industrieverbänden zu hören.


d) Aber ohne Sparen, sei es freiwillig oder per Gesetz, also ohne Energie sparen, ward dat nix.


Deswegen WINDENERGIE, noch Fragen?